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Cerro Tronador / Rio Manso 2007
Die Idee, diesen Winter wieder in Argentinien und Chile zu verbringen, hing vor allem mit dem Rio Manso und dem "dazugehörigen" Berg, dem Cerro Tronador zusammen. Hier wollen wir ein weiteres "Berg- und Bach-Projekt" verwirklichen. Zunächst ist das Ziel der Gipfel das Cerro Tronador und danach wollen wir den Manso, der aus einem Gletschersee am Fusse des Berges/des "Glaciars Manso" entspringt, bis in seine Mündung in den Rio Puelo, ganz in der Nähe des Pazifiks paddeln. Eine mehrtägige Bergtour und etliche Tage auf dem Fluss, z.T. in einsamen Schluchten stehen uns bevor. |
![]() Rio Manso und Cerro Tronador im Hintergrund |
1. Etappe: Cerro Tronador | |
![]() Refugio Otto Meiling auf 1900m SH |
![]() Aufbruch um 4 Uhr morgens |
An unserem ersten Tag am Berg bekommen wir schon
einige tolle Blicke auf den Gipfel, doch immer wieder ziehen Wolken auf. Was
wird das Wetter machen? Das es hier in Patagonien sehr unberechenbar sein kann,
haben wir in den letzten Wochen bereits mehrfach erlebt. Nach einigen Stunden
abwechslungsreicher Wanderung durch Wald, über Felsen und Schneefelder kommen
wir am frühen Nachmittag am Refugio an. Dort treffen wir auf weitere
Bergsteiger, die z.T. heute einen Gipfelversuch starten wollten, doch wegen des
Wetters gezwungen waren, umzukehren. Mmmmh! | |
![]() Sonnenaufgang auf dem Manso-Gletscher |
![]() Dreierseilschaft auf dem Weg zum Pico Argentino |
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Als
Dreierseilschaft kommen wir schnell voran und bereits gegen 6 Uhr queren wir
auf den "Glaciar Manso". Hier laufen wir nun genau über das Eis, das in vielen
vielen Jahren mal als Wasser den Rio Manso runterfliessen wird. Ob dann wohl
gerade ein Paddler darauf unterwegs sein wird? Eine tolle Vorstellung! |
Ausser uns nutzen noch weitere Seilschaften die perfekten Verhältnisse des heutigen Tages - kein Wunder! Dieser Tag ist wirklich eine Seltenheit! Am "Col del Viento", kurz unterhalb des Gipfels ist von Wind nichts zu spüren; und wir sind sehr froh darüber. Denn hier beginnt nun der etwas steilere und schwierigere Abschnitt des Aufstiegs. Ca. 50 Grad steiles Gelände erwartet uns auf den lezten Höhenmetern Richtung Gipfel, doch sicher klettern wir dank Steigeisen, Pickel und Seil auch diesen letzten Abschnitt hinauf. Gegen 9 Uhr morgens stehen wir auf dem "Pico argentino", dem argentinischen Gipfel des Cerro Tronador. Juch-hu!!! Lange geniessen wir die Aussicht auf die patagonische Bergwelt, die sich uns in alle Richtungen bietet. Nach Norden und Süden haben wir Blicke auf viele weitere Vulkane, die wir bereits gut kennen/z.T. bereits bestiegen haben. Gemeinsam mit den anderen "Gipfel-Stürmern" machen wir Fotos, freuen uns über das gemeinsame Erlebnis, hier oben zu stehen! | |
![]() die letzten Meter zum Gipfel sind steiler |
![]() Manfred, Jutta und Franky auf dem Cerro Tronador (Pico Argentino) |
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Der Abstieg zureuck zum Refugio geht schnell. Immer noch sind die Verhältnisse
gut, der Schnee zum Glück noch nicht so weich, dass wir bei jedem Schritt
einbrechen würden. Denn bei dem Sonnenschein des heutigen Tages ist es hier
bereits sehr warm und so beeilen wir uns, die kritischen Passagen schnell
hinter uns zu lassen. Und nachdem uns unsere Beine uns noch gut tragen, packen
wir am Refugio direkt unsere Rucksäcke und steigen am selben Nachmittag noch
ins Tal ab. Denn unten auf dem Campingplatz wartet nicht nur unser Zelt,
sondern vor allem auch die Kajaks! |
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Copyright © 2005-2007 Jutta Kaiser