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Cerro Tronador / Rio Manso 2007
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Gut ausgeruht nach einer Nacht in warmen Betten starten wir in den Tag. Erst gibt es Frühstück und Mate - das argentinische Nationalgetränk, eine Art Tee - dann wandern wir zurück in die Schlucht zu unseren Booten. Auf den nächsten Kilometern erwarten uns noch einige tolle Rapids, die wir heute auch so richtig geniessen können, denn wir wissen ja: das schwerste Stück liegt bereits hinter uns! Die Verblockung und das Gefälle sind jedoch auch hier immer noch beträchtlich: ein ums andere Mal müssen wir aussteigen und zunächst vom Ufer aus schauen, bevor wir uns für eine Route entscheiden. Der Fluss ist breit, so dass schon bei der Anfahrt an die Katarakte die Frage im Raum steht: besser am linken oder am rechten Ufer anhalten? Eine Seilfähre noch knapp oberhalb des Rapids ist bei der Strömungsgeschwindigkeit nämlich nicht immer möglich. Das Wetter zeigt sich heute leider nicht von seiner besten Seite: der erste Regentag, den wir auf dem Manso während unserer Tour erleben. Doch heute stört es uns nicht sehr, denn wir können alles fahren und müssen nicht über rutschige Felsen umtragen. | |
![]() ![]() Die Schlucht liegt hinter uns |
![]() ![]() Am Morgen des nächsten Tages |
Nach ca 1,5h Paddeln kommen wir an die Mündung des Rio Steffen und finden
unsere Ausrüstung (Schlafsäcke, Isomatten, Proviant etc.) am Ufer. Hier hat
Cayuco unsere Trockensäcke gestern für uns deponiert, bis hierhin wollten wir
eigentlich fahren. Doch die Nacht im warmen Bett und das leckere Essen bei den
Bauern gestern Abend waren bestimmt besser als eine weitere Nacht auf einer
Kiesbank direkt am Ufer. | |
![]() Jutta und Diego | |
Dann ist es soweit: von links kommt der Rio Puelo, wir sind an der Mündung des Rio Manso in den Puelo angekommen!!! 8 Tage lang waren wir auf dem Fluss unterwegs, gut 100km und ca. 1000 Höhenmeter haben wir dabei zurück gelegt. Eine komplette Befahrung vom Ursprung zur Mündung..... | |
![]() Mündung in den Puelo | |
Copyright © Jutta Kaiser