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Cerro Tronador / Rio Manso 2007
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50 km Fluss liegen heute vor uns! Ein langes Stück, doch der Schwierigkeitsgrad ist deutlich niedriger als gestern. Maximal Wildwasser II, in den meisten Passagen fliesst der Fluss einfach nur zügig dahin. Die ersten 15 Kilometer dieses Abschnittes liegen wiederum in einem einsamen Tal. Nur die Picknickplätze am Ufer mit Tischen und Bänken an kleinen Stränden verraten, dass dieser Abschnitt ein beliebtes Ziel für organisierte Angeltouren ist. Doch wir sind früh unterwegs und begegnen weder Fliegenfischern noch anderen Paddlern. Der erste Teil erinnert uns in seiner Charakteristik immer wieder an die Schluchten der Ammer zu Hause: die Wasserfarbe und -klarheit sind sehr ähnlich, allerdings ist der Manso hier schon sehr viel "grösser" als die Ammer zu Hause. | |
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Foto oben: Heute haben wir einen ruhigen Tagr |
Nach gut 15 km erreichen wir die ersten Häuser. Hier am "Manso inferior" führt nun die Strasse eine ganze Weile direkt am Fluss entlang und es ist deutlich mehr los. Familien beim Badeausflug, Angler und einige Campingplätze, die wir vom Wasser aus sehen, machen deutlich, dass der Manso hier eine schöne Region ist, wo Argentinier ihren Urlaub verbringen. Mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund und den Kiesbankschwällen fühlen wir uns wiederum an zu Hause erinnert: diesmal jedoch eher an unseren "Hausbach", die Isar! Noch liegen etliche Kilomter vor uns: bei dem auch heute tollen Wetter lassen wir uns gerne langsam den Fluss hinunter treiben und paddeln nur soviel wie gerade nötig. Nach 6,5h Stunden sind wir dann am Etappenziel: dem Campo John. Das schön in einem Wald gelegene kleine Camp ist gleichzeitig Raftstation: von hier aus starten zwei Rafting-Unternehmen ihre Touren auf dem Manso. Wir verbringen den restlichen Tag mit Baden im Fluss und sitzen am Abend noch lange mit den argentinischen Raftern zusammen. | |
![]() Manso Inferior |
![]() "unser" Camp im Campo Jon direkt am Fluss |
Copyright © 2005-2007 Jutta Kaiser