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Argentinien, Dezember 2006

  • Teil 1 Surfen, Klettern und Golf spielen in Argentinien
  • Teil 2 Lanin 3776m SH
  • Teil 3 Arroyo Casa de Piedras, Rio Pantojo / Rio Pireco
  • Teil 4 Jahreswechsel 2006/2007, Cerro Capilla 2167m SH

Kaum 10 Monate ist es her, dass wir auf argentinischen Flüssen und Bergen unterwegs waren und nun sind wir schon wieder hier in Bariloche, unserem Basislager für die nächsten Wochen.

Zunächst einmal bleiben allerdings die Boote die meiste Zeit im Auto: für einige Flüsse, die wir paddeln wollen, ist es noch ein bisschen zu früh in der Saison und die Wasserstände sind damit noch nicht optimal. Doch es gibt auch genug andere Sachen zu tun :-)....

Am Lago Nahuel Huapi sind die Verhältnisse zum Surfen optimal: sommerliche Temperaturen und starker Wind locken alle Wind- und Kitesurfer hinaus an den See. Direkt bei unserer Ankunft war Manfred schon begeistert von den Möglichkeiten und direkt am nächsten Tag steht er mit den Locals auf dem Brett. Mein Part beschränkt sich an dem Tag aufs Fotografieren und Sonnenbaden am Strand... auch nicht schlecht ...

Surfen und Kiten am Lago Nahuel Huapi

Auf dem Golfplatz Llao Llao

An dem gleichen See, der auch dem umliegenden National Park - dem grössten Argentiniens - seinen Namen gibt, liegt auch unser nächstes Ziel. Auf der Halbinsel Llao Llao gibt es einen renommierten Golfplatz, den wir uns gerne anschauen und dort auch spielen wollen. Als wir dort ankommen, bekommen wir zunächst vom verantwortlichen Greenkeeper eine Extra-Führung über den Platz. Während die beiden Greenkeeper über Gräser und Klima fachsimpeln, kann ich mir schon mal die Tücken des Platzes anschauen... und da gibt es einige. Manche davon lerne ich "hautnah" kennen und so bin heute ich es, die mit dem See Bekanntschaft macht. Zum Glück sind nur wenig andere Golfer unterwegs und so können wir uns für die Runde über 18 Loch viel Zeit lassen und ausgiebig fotografieren.

Golfplatz und Hotel Llao Llao

Einige Tücken des Platzes lerne ich hautnah kennen





Unser Weg führt uns nun ein bisschen weiter nach Norden, zu Freunden in dem kleinen Ort Alumine. Hier ist auch mein Boot gelandet, dass ich vor ca. einem Jahr auf dem Manso verloren und dann wieder gefunden habe (Bericht zur Mansobefahrung im Jänner 2006). Mit viel Mühe hat Marcelo für seinen 14-jährigen Sohn Franco das Boot repariert, der seitdem ausgiebig damit paddelt. Heute darf ich es noch einmal selber fahren :-)....

Franco, ich und 'unser EZ'

Franco und Jutta auf dem Rio Alumine

Hier in Alumine ist eher wenig Wasser und so verlagern wir unsere Aktivitäten ebenfalls etwas mehr aufs Trockene. Tolle Granitfelsen in genialer Landschaft laden zum Klettern ein und Johnny, der Local-Kletterer zeigt uns seine Lieblingsfelsen. Hier gibt es einige tolle Routen zu klettern, manches ist sehr gut eingebohrt und abgesichert, andere Linien sehen eher "spannend" aus. Der Wind, der uns seit Bariloche begleitet, pfeift uns am Gipfel um die Ohren.... wir packen die dicken Jacken aus.... soll das Sommer sein???

Klettern am Cerro Tindiricia

der starke Wind macht das Abseilen nicht gerade einfach


Foto links: Am Gipfel mit Johnny und Marcelo

Einladung zum Abendessen bei Johnny und seiner Familie

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