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News / Archiv |
1. Wellerbrücken Sickline Extrem-Race
Das dritte Wochenende im Oktober war der Termin für das zugleich letzte auch als das härteste Extrem-Rennen
der Saison 2006 in den Tiroler Alpen.
Bei recht warmen Herbstwetter präsentierte sich der bekannte Wellerbrücken-Abschnitt der Ötztaler Ache von seiner
besten Seite: 1, 70m zeigte der Pegel in Tumpen, der Höchstwasserstand für ein Rennen dieser Kategorie, das grüne
Wasser glitzerte im Sonnenlicht noch einmal besonders für die vielen Kameras und Fotografen.
Für die Organisatoren Olaf Obsommer und Bernd Mauracher ein Glücksfall: viele Paddler und Zuschauer fanden sich
am Ufer und auf dem Weg direkt am Fluss ein, um das kombinierte Abfahrts- und Slalomrennen zu verfolgen.
Das Starterfeld war begrenzt auf ca. 45 Teilnehmer, die Startplätze schon lange vor dem Rennen durch die
Organisatoren vergeben. Denn bei der extremen Schwierigkeit des zu fahrenden Teilstücks der Ötztaler Ache
konnten nur die besten Wildwasser-Paddler zum Start zugelassen werden. Mit dabei Jutta Kaiser. |
 Teilnehmerbesprechung am Morgen |
 Jutta konzentriert sich bevor es losgeht |
 Anstehen am Start
Foto rechts: Als erstes geht es gut 6 Meter runter |
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Unter lauter Männern war Jutta Kaiser
die einzige Frau, die sich an diesem Tag auf die anspruchsvolle Strecke wagte. Mit ihrer ganzen Routine legte
sie zwei saubere Fahrten hin: im ersten Durchgang, dem Abfahrtsrennen zeigte sie sich sehr souverän und platzierte
sich unter den Top-Paddlern Europas im ersten Viertel. Im Slalomrennen wurde klar, dass es hier an der richtigen
Technik, schnell durch die Tore und um die Stangen zu kommen, noch ein bisschen mangelt (vielleicht findet sich
ja ein Slalomfahrer, der hier ein bisschen Nachhilfe-Unterricht leisten kann??? Nachricht an:
jutta@juttakaiser.de).
Doch insgesamt reichte es trotzdem für eine Platzierung in der ersten Hälfte der Ergebnisliste. Ein toller Abschluss
einer erfolgreichen Saison!!! |
 Die letzte Stufe |
 Interview zwischen den beiden Rennen |
 noch einmal alles geben
Ein toller Abschluss der Veranstaltung insgesamt war auch Olaf Obsommer und Bernhard Mauracher gelungen: nach dem
Rennen bezogen alle Starter und mitgereisten Zuschauer ihre Zimmer in einem Hotel im Ort Ötz unweit der Rennstrecke.
Dort gab es nach einem reichhaltigen Abendessen und der Siegerehrung die ersten Video-Aufnahmen und
Fernsehübertragungen des ORF zu sehen. Und natürlich wurde im Anschluss ordentlich gemeinsam gefeiert, es könnte ja
schließlich auch die letzte Party des Jahres sein :-)…
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 Jutta und Organisator Olaf Obsommer |
 So sehen Sieger aus!
(Fotos: Peter Lintner) |
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