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EuroCup 2006: Finale in Thun - Jutta Kaiser am Ende auf Platz 2

Zum ersten Mal seit 3 Jahren gab es wieder eine Veranstaltung in Thun, im schweizer Oberland. Simon Hirter hat das Erbe von Role Gasser angetreten und die Organisation der Veranstaltung, die lange Zeit als eines der besten Rodeos auf europäischem Boden galt, übernommen. Die Erwartungen waren also hoch und dementsprechend auch die Zahl der Teilnehmer, die zum letzten EuroCup 2006 den Weg in die Schweiz gefunden hatten. Galt es doch auch den Sieger der diesjährigen EuroCup-Serie zu ermitteln….

Doch beim Thun River Jam drehte sich nicht alles nur ums Paddeln: die Welle auf der Aare war auch für Surfer interessant. Nach langem Feintuning am Freitag Vormittag, bei dem Organisator Simon Hirter per Telefon die genauen Daten für die Öffnung der Schleusentore des Thuner Sees an den Verantwortlichen in Bern weitergab, von wo aus die ganze Schleusen-Anlage per Fernsteuerung betrieben wird, waren neben den Freestyle-Paddlern aus ganz Europa auch viele (internationale) Surfer im Kehrwasser zu sehen. Doch für die Surfer erwies sich die Welle als ein noch schwierigeres Revier als für die Paddler und nur wenige konnten richtig in den Genuss eines guten Surfs kommen.

volles Kehrwasser

Simon Strohmeier

Basti Lexa, der einzige deutsche Junior am Start

Sieger Caspar van Kalmthout

Headjugde James und die K1-Damen

Jutta Kaiser nach einem tollen Lauf

Der EuroCup selbst war von Spannung geprägt. Gerade bei den Herren war auch in der Gesamtwertung noch alles offen und Peter Csonka (SLK), Caspar van Kalmthout (NL) und Simon Strohmeier (D) kämpften um den Gesamtsieg…. Ganz knapp verpasste Peter Csonka mit Platz 6 den Einzug ins Finale und damit seine Chancen, EuroCup-Sieger 2006 zu werden. Diesen Titel sicherte sich der in diesem Jahr sehr starke Simon Strohmeier: nach dem Vize-Meistertitel bei der Europameisterschaft im Juni ist er nun auch EuroCup-Sieger 2006! Herzlichen Glückwunsch!!! Der 1. Platz in Thun ging an den Holländer Caspar von Kalmthout, der über das ganze Wochenende eine konstante gute Show ablieferte.

Bei den Damen zeigte Nina Halasova, dass sie ihrem Sieg beim diesjährigen Lyon River Festival weitere folgen lassen will. Auch in Thun stand sie ganz oben auf dem Treppchen, mit Jutta Kaiser auf Platz 2.

die Judges bei der Arbeit

die erfolgreichen K1-Herren

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