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Patagonien 2006
Wie schon so oft auf unserer Tour haben wir auch hier wieder richtig viel Glück. Als wir auf der Schotterstrasse in Richtung El Chalten im Süden Argentiniens unterwegs sind, stehen die berühmten Berge, allen voran der Cerro Torre und der Fitz Roy in ihrer ganzen Größe vor uns, dazu blauer Himmel und Sonnenschein. Im Ort angekommen erfahren wir dann, dass bis gestern eine 10-tägige Schlechtwetterperiode geherrscht hat: strömender Regen und von Fitz Roy und Cerro Torre nichts zu sehen. Doch nun sind wir ja da und damit auch das gute Wetter! |
![]() Cerro Torre und Fitz Roy |
Cerro Torre |
Fish-Eye Perpektive mom Cerro Electrico |
Einen Nachmittag verbringen wir in El Chalten; bis vor wenigen Jahren war es noch ein völlig verschlafenes Nest,
doch mittlerweile sind hier deutliche Spuren von steigenden Touristenzahlen zu sehen. Der hässliche Hotel-Kasten, der auf einem
Hügel über dem Ort thront ist nur eines dieser Zeichen. | |
Manfred am Grat |
Jutta am Fitz Roy Manfred auf dem Weg über die Granitplatten |
Unser eigentliches Highlight dieser 5-tägigen Tour erleben wir dann rund um das Camp am Refugio Los Troncos am Rio Electrico. Von hier starten viele der Expeditionen zum patagonischen Kontinentaleisfeld und wir kommen mit einigen der Kletterer und Expeditionisten ins Gespräch. Darunter auch der berühmte Filmer Leo Dickinson, der bereits vor 30 Jahren Erstbesteigungen von Gipfeln auf dem Eisfeld geleitet hat. Und auch wir selber nähern uns dann noch einem der Berge: über den Paso del Cuadrado steigen wir hinauf in Richtung Cerro Electrico Oeste. Über tolle Granitplatten und Schneefelder ist der erste Teil des Weges nicht allzu schwierig, doch der bröselige Grat vom Pass weg verlangt dann absolute Konzentration und Vorsicht. Auf einem der Vorgipfel beenden wir unseren Aufstieg und genießen die geniale Berglandschaft, die sich vor uns erhebt, bei einer ausgiebigen Brotzeit. | |
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Unser Abstieg nach einer ausgiebigen Brotzeit |
Copyright © Jutta Kaiser